Psychobiologie der Begriffe

Die Begriffe sind Aktualitäten der polymorphen Zellen der Hirnrinde. Je nachdem die Begriffszellen mit Gegenstands- oder Gefühlszellen neuronal assoziiert sind, ist der Begriff Erinnerung an den zugehörigen Gegenstand oder an das zugehörige Gefühl.

Die Folge Gefühl:Begriff und Gegenstand:Begriff ist das Wiedererkennenn und das Vergleichen. Derjenige Teil der polymorphen Zellen, der mit den Wort-Gegenstandszellen neuronal assoziiert ist, bildet das NCC für das Denken im engeren Sinn.

Ebenso wie bei den Gegenständen gibt es hunger-, angst-, schmerz-, trauer- und freudegefühlige Begriffe. Die zugehörigen Begriffszellen sind mit entsprechenden Gegenstandszellen direkt assoziiert.

Beispiele: die freudegefühlige Erinnerung an ein schönes Bild, der hunger-freude-gefühlige Gedanke an ein kommendes Konzert mit Musik von Mozart.

Die Psychobiologie gliedert die Begriffssphäre in drei funktionelle Zonen: diejenige der Individualbegriffe, der primären und der finalen Kollektivbegriffe. Die Zellen der ersten Zone sind hauptsächlich direkt mit den Gegenstandszellen assoziiert, diejenigen der zweiten Zone hauptsächlich mit denen der ersten Zone, und diejenigen der dritten Zone vorwiegend mit denen der zweiten Zone.

Beispiel: Fritz erinnert sich konkret an seinen Vater. Er kennt aber auch viele Väter. Das gemeinsame dieser Väter geht in den primären Kollektivbegriff Vater (als solcher) ein. Aktualität der dritten Zone ist das Väterliche.

Die Gefühligkeit nimmt mit der assoziativen Entfernung von der Gegenstands- und der und der Gefühlssphäre – die Psychobiologie spricht hier von der genetischen Entfernung – ab.

Kommentare sind geschlossen