Psychobiologie der Gegenstände

Gegenstände korrelieren mit dem Funktionshöhepunkt von spezifischen Zellen der Hirnrinde, die auf senso-motorischen Reflexstrecken des Organismus liegen. Das Kleinhirn als das koordinative Zentrum enthält die NCCs für das Bewusstsein des muskulo-ossalen Teils des Organismus1, wobei die Funktion des Kleinhirns normalerweise unaktuell verläuft, d.h. dass die koordinativen Gegenstände nur in Ausnahmefällen phänomenal wahrgenommen werden und ansonsten nur als Beschreibung (siehe Physik).

Die Psychobiologie unterscheidet neun verschiedene Arten von Gegenständen:

Ebenso wie bei den Gefühlen gibt es auch keine reinen Gegenstände. Diese “enthalten” jeweils Komponenten aus den jeweils anderen senso-motorischen Gebieten und dem Kleinhirn.

Beispiele: Ein schreiendes Kind ist ein optischer Gegenstand mit einer akustischen Symbolkomponente. Eine kräftige Berührung ist ein taktiler Gegenstand mit einer statischen Symbolkomponente. Drückende Hitze ist ein thermischer Gegenstand mit einer statischen Symbolkomponente. Ein geschmackvolles Kleid ist ein optischer Gegenstand mit einer gustatorischen Symbolkomponente.

Gemäß der assoziativen Struktur innerhalb der Module werden die Gegenstände nach ihrer Gefühligkeit (nicht zu verwechseln mit dem Gefühl selber) geordnet. Es gibt hunger-, angst-, schmerz-, trauer und freudegefühlige Gegenstände.

Beispiel: Das optische bzw. das akustische Wort Energie ist hungergefühlig, das Wort Arbeit ist schmerzgefühlig.

*) Lungwitz ordnet auch den verschiedenen Schichten des Kleinhirns unterschiedliche Bewusstseinskategorien zu, indem er koordinative Gefühle, Gegenstände und Begriffe postuliert. Sie hierzu Lungwitz, Band 2, Seite 21 ff.

 

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